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Sonntag

Russische Zentralbank lockert Geldpolitik

Russland senkt den Leitzins auf das niedrigste Niveau seit Mai 2014. Das wurde auf der Vorstandssitzung der russischen Zentralbank am 6. September beschlossen. Damit sinkt der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf sieben Prozent. Zugleich unterscheidet sich die aktuelle Situation deutlich von der im Jahr 2014, als es schon einmal ein solch niedriges Niveau gab: Derzeit weist Russland niedrigere Inflationsraten auf (4,3 Prozent gegenüber 7,5 Prozent im Jahr 2014), die Wachstumsraten des BIP sind mit etwa einem Prozent vergleichsweise gering. Formal sind dadurch die Voraussetzungen für eine weitere Lockerung der Geldpolitik gegeben.

Russland senkt den Leitzins auf das niedrigste Niveau seit Mai 2014.  Foto: iStock © tzahiV

Ausstrahlungseffekte der Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft befindet sich konjunkturell gesehen 2014 und 2019 in diametral entgegengesetzten Phasen. Zu Beginn des Jahres 2014 erwarteten die größten Zentralbanken der Welt eine Wachstumsbeschleunigung ihrer Volkswirtschaften. Im Jahr 2019 bereiten sich die Regulierungsbehörden hingegen auf eine Abschwächungsphase vor und senken die BIP-Wachstumsprognosen. Die Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums geht in der Regel mit Kapitalabflüssen aus Schwellenländern und einem Rückgang der Ölpreise einher. Das veranlasst aktuell die russische Zentralbank zu schrittweisen Schutzmaßnahmen.

Die Position der Zentralbank

Die Aussichten der Weltwirtschaft trüben sich ein. Vor diesem Hintergrund wird in einer aktuellen Pressemitteilung der russischen Zentralbank auf „erhöhte Risiken einer deutlichen Abschwächung der Weltwirtschaft“ sowie die „reduzierte Auslandsnachfrage nach russischen Exportgütern“ hingewiesen. Infolgedessen wird die „Zweckmäßigkeit einer weiteren Zinssenkung“ betont. Den Märkten wird zugleich eine mögliche Änderung der Geldpolitik in naher Zukunft in Aussicht gestellt.

Prognosen der Zentralbank

Die russische Zentralbank hat ferner ihre Inflationsprognose bis Ende des Jahres 2019 leicht nach unten korrigiert – von bisher 4,2 bis 4,7 Prozent auf aktuell 4,0 bis 4,5 Prozent. Die Rubel-Abwertung mit entsprechenden inflationären Folgen zwingt die Bank, die Wahrscheinlichkeiten sowohl für eine Verlangsamung als auch für eine Beschleunigung der Inflation ungefähr gleich hoch einzuschätzen. Da es momentan aber keine Krisenanzeichen auf dem Finanzmarkt gibt, ist die Erreichung der angestrebten Inflationsrate von vier Prozent in naher Zukunft fast gesichert.

Die Zentralbank hat zudem ihre makroökonomische Prognose für den Zeitraum bis 2022 aktualisiert: Die Prognose der BIP-Wachstumsraten wurde für 2019 von 1,0 bis 1,5 Prozent auf 0,8 bis 1,3 Prozent gesenkt, für 2020 bis 2022 liegt sie bei 1,5 bis 2,0 Prozent. Die Zentralbank betonte, dass Strukturreformen notwendig seien, um höhere Wachstumsraten zu erzielen. Sie hat zudem nicht ausgeschlossen, dass die BIP-Dynamik im Jahr 2020 noch niedriger ausfallen könnte als die aktuelle Prognose, wenn außenwirtschaftliche Risiken eintreten oder es zu einer verlangsamten Dynamik der Haushaltskredite kommt. In der Prognose für 2020 bis 2022 wird das Wachstum der Haushaltskredite auf zehn bis 15 Prozent jährlich geschätzt.

Die aktuelle Zinssenkung durch die russische Zentralbank dürfte indes keine großen Auswirkungen auf den Markt haben, da sie vorhersehbar war und den Markterwartungen entsprach.

Russland: Goldreserven und Devisenreserven der russischen Zentralbank von November 2009 bis November 2019 (in Milliarden US-Dollar)

Veröffentlicht von Bruno Urmersbach, 10.12.2019 Diese Statistik zeigt den Wert der Goldreserven und den Wert der Devisenreserven von Russland für den Zeitraum November 2009 bis November 2019. Im November 2019 betrug der Wert der Internationalen Reserven des russischen Staates insgesamt rund 542 Milliarden US-Dollar, wovon rund 436,1 Milliarden US-Dollar auf die Devisenreserven entfallen und rund 105,9 Milliarden US-Dollar

Freitag

Pilotprojekt gestartet: Russlands nationales Zahlungssystem MIR expandiert nach Europa

Das von Russland als Reaktion auf westliche Sanktionen entwickelte MIR-Zahlungssystem soll auf den europäischen Markt ausgeweitet werden. Ein Pilotprojekt wurde am Mittwoch auf dem Russisch-Britischen Wirtschaftsforum in London gestartet.

Russland will sein nationales Zahlungssystem MIR auf Europa ausweiten und startete am Mittwoch während des Russisch-Britischen Wirtschaftsforums in London ein Politprojekt, das dies ermöglichen soll.

Das Unternehmen PayXpert soll die Produktion der MIR-Karten in Europa übernehmen. Großbritannien wird das erste Land sein, in dem das System startet. Das teilte der CEO des MIR-Zahlungssystems Wladimir Komlew während des Forums mit. Er sagte:

Der Start unseres gemeinsamen Projekts mit PayXpert ist der erste und wichtigste Schritt in der Entwicklung der MIR-Etablierung in Europa, die den Grundstein für neue vielversprechende Trends in der Expansion russischer Zahlungskarten im Ausland legen wird.

Es wird erwartet, dass das russische Zahlungssystem den Zugang zum russischen Verbrauchermarkt öffnet und den Umsatz zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich erhöht, da es den Zahlungsverkehr für Kunden verschiedener Unternehmen vereinfacht. Auch der Tourismussektor wird von dem Projekt profitieren, da jährlich mehr als 40 Millionen russische Touristen nach Europa reisen. Der russische Handelsvertreter im Vereinigten Königreich Boris Abramow betonte:

Die Demonstration des Potenzials der russischen Finanzdienstleistungen im Ausland ist äußerst wichtig.

Der Beamte versprach außerdem, man werde an der Anbindung weiterer Organisationen im Vereinigten Königreich an das Zahlungssystem mitwirken.

PayXpert erklärte, dass MIR "ein solides grenzüberschreitendes Zahlungssystem" ist, das ein Unternehmen für mehr als 147 Millionen russische potenzielle Kunden attraktiv machen und Zugang zu neuen osteuropäischen und asiatischen Märkten schaffen kann.

Moskau begann mit der Entwicklung eines eigenen nationalen Zahlungssystems, als die USA im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland verhängten. Damals konnten Kunden mehrerer russischer Banken aufgrund der Einschränkungen vorübergehend ihre Visa und Mastercard nicht nutzen. Seit der Einführung des neuen Systems haben russische Banken bereits mehr als 69,7 Millionen MIR-Karten herausgegeben.

Russland erwägt Abschaltung von Visa und MasterCard wegen US-Sanktionen

Moskau sieht sich im kommenden Januar mit der Aussicht auf stärkere US-Sanktionen konfrontiert, da der US-Kongress ein neues Paket antirussischer Sanktionen diskutieren wird. Die russische Zentralbank warnt die Kreditgeber im Land vor möglichen Risiken.

Die Zentralbank Russlands empfiehlt, dass russische Finanzinstitute notwendige Präventivmaßnahmen ergreifen, falls deren Partnerbanken gezwungen werden sollten, die Verbindung zu Dienstleistungen über die beiden weltweit am häufigsten verwendeten Zahlungssysteme Visa und MasterCard einzustellen, so die russische Wirtschaftszeitung Wedomosti.

Zu den Banken, die derzeit als Vermittler tätig sind, gehören Credit Union "Payment Center", einer der größten privaten Kreditgeber Russlands, Uralsib, Rosbank, die als russische Tochtergesellschaft der internationalen Finanzgruppe Societe Generale tätig ist, Russlands zweitgrößte Bank WTB und die Promswjasbank.

WTB und Promswjasbank wurden bereits in die Liste des Countering America's Adversaries Through Sanctions Act (CAATSA) aufgenommen, der im vergangenen Sommer vom US-Kongress verabschiedet wurde. Die Gesetzgebung erlaubt es Washington, Sanktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen einzuführen, die als feindlich gegenüber den USA oder loyal gegenüber Regimen, die den USA feindlich gesinnt sind, angesehen werden.

Die Zentralbank von Russland empfiehlt, dass russische Banken nach einem alternativen Träger suchen, der die aktuellen Anbieter Visa und MasterCard ersetzen könnte, einen Wartungsvertrag abschließen und eine Integrationsmöglichkeit testen sollte.

Als Reaktion auf Sanktionen hat Russland ein eigenes nationales Zahlungssystem entwickelt. Nachdem Kunden mehrerer russischer Banken aufgrund von US-Sanktionen vorübergehend nicht in der Lage gewesen sind, Visa und MasterCard zu verwenden, wurde 2015 das Zahlungssystem MIR eingeführt. Allein im Juni 2018 wurden 37 Millionen MIR-Karten ausgestellt.

Anfang dieses Monats erklärte der Sberbank-Chef German Gref, dass ein oder zwei der russischen Kreditgeber anfällig für mögliche US-Sanktionen seien. Gref betonte jedoch, dass keine der Großbanken mit Sanktionen belegt werden würde.

Montag

Maßnahme gegen Sanktionen: US-Dollar-Anteil an Russlands Außenhandel stark rückläufig

Russland ist es gelungen, den US-Dollar in Verträgen mit seinen Außenhandelspartnern zurückzudrängen und im Gegenzug den Anteil der Geschäfte in russischen Rubeln und Euro deutlich zu erhöhen. Das berichtet die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft FinExpertiza.

Der Anteil der Platzierungen auf Dollarbasis im russischen Außenhandel sank zwischen 2013 - also bevor westliche Sanktionen gegen Russland eingeführt wurden - und 2018 um 12,6 Prozent. Dies zeigt eine Studie des Moskauer Beratungsunternehmens. Gleichzeitig steigerte Russland die in Euro abgewickelten Außenhandelsabkommen um 26,6 Prozent. Der Anteil in Rubel stieg um 14 Prozent.

Wirtschaftspolitische Sanktionen gegen Russland wurden seit 2014 von der US-Regierung eingeführt und von der Europäischen Union unterstützt. Die Sanktionen wurden verhängt in Reaktion auf den Beitritt der Krim in die Russische Föderation nach einem Referendum. Der Westen spricht von einer "Annexion". Seither wurden die Maßnahmen aus verschiedenen Gründen mehrfach ausgedehnt.

Russische Behörden hatten eine Reihe von Gegenmaßnahmen ergriffen, darunter die schrittweise Verringerung der Abhängigkeit des Landes vom US-Dollar im Bereich internationaler Verträge.

In fünf Jahren sank der Anteil des US-Dollars im Außenhandel Russlands auf 56,1 Prozent und betrug zuletzt 388 Milliarden US-Dollar. Der Anteil der vom Euro dominierten Handelsgeschäfte stieg auf 21,9 Prozent oder umgerechnet 151 Milliarden US-Dollar. Die Handelsverträge auf Basis des Rubels wuchsen auf 20 Prozent oder 136 Milliarden US-Dollar.

"Die Tendenz, den US-Dollar im Außenhandel abzuschaffen, ist offensichtlich. Dies ist der Weg zu einer stabileren Wirtschaft und zum Schutz vor Sanktionen", sagte Elena Trubnikowa, Vorsitzende des Vorstands von FinExpertiza, gegenüber RIA-Nowosti.

Dies gilt vor allem für den Export, da der Verkauf von Waren in der Landeswährung des Exporteurs natürliche nahliegend ist", sagte sie.

Die Exekutive stellte fest, dass die jüngsten Schritte zur Abkopplung vom Dollar – "Entdollarisierung" – den Anteil der Verträge in Rubel und Yuan im gegenseitigen Handel zwischen Russland und China deutlich erhöht haben. Der Anteil des Rubels an den russischen Exporten nach China wuchs um mehr als das Fünffache, während die von Yuan dominierten Verträge von Chinas Exporten fast auf das Neunfache stiegen.

Fernöstliche Anti-Dollar-Strategie: China hortet weiter Gold

Die People's Bank of China hat ihre Goldreserven im Februar erneut vergrößert und auf den Gesamtbestand von 1.874 Tonnen gebracht. Es ist der dritte Monat in Folge, für den eine Erhöhung vermeldet wurde. Das ist Teil der Strategie Chinas, sich vom US-Dollar abzuwenden.

Nach Angaben der Zentralbank hat sie in den letzten drei Monaten weitere rund 32 Tonnen des Edelmetalls in ihre Tresore aufgenommen, allein im Februar rund 10 Tonnen dazugekauft.

Vor Dezember 2018 hatte die chinesische Zentralbank seit mehr als zwei Jahren keinen Anstieg ihrer Goldreserven gemeldet, die offiziellen Zahlen blieben von Oktober 2016 bis November 2018 unverändert. Analysten zufolge versucht Peking nun, "seine Reserven zu diversifizieren", um sich vom Dollar zu lösen.

Der Anstieg der Goldbestände erfolgt zu einer Zeit, in der die Zentralbanken weltweit das Edelmetall horten. Im Januar fiel China hinter Russland auf den sechsten Platz der Länder mit den größten Goldbeständen in der Welt.

Die von den globalen Zentralbanken im Jahr 2018 neu angehäufte Goldmenge erreichte nach Schätzungen des World Gold Council (WGC) die zweithöchste jährliche Gesamtmenge seit der Gründung. Staaten kauften im vergangenen Jahr 651,5 Tonnen Gold und halten nun insgesamt fast 34.000 Tonnen. Der WGC prognostiziert, dass in Anbetracht der größeren Marktunsicherheiten und der immer größeren Verbreitung protektionistischer Wirtschaftspolitik Gold als "sicherer Hafen" im Jahr 2019 noch attraktiver wird.

Samstag

Russland unternimmt weitere Schritte zur Unabhängigkeit vom US-Dollar

Seit dem Verhängen der Sanktionen gegen Russland versucht die Regierung in Moskau, sich aus der Umklammerung durch den US-Dollar durch ein von den USA unabhängiges Zahlungssystem zu lösen. Der Ölriese Rosneft macht nun einen weiteren Schritt in diese Richtung.

Ob Devisen- oder Goldreserven, Russland investiert sehr viel Geld in den Aufkauf von Wertanlagen, um Sicherheiten für die eigene Währung angesichts des westlichen Sanktionsregimes zu schaffen. So gehört das Land mit über 2.208 Tonnen des Edelmetalls (Stand 1. Juli 2019) weltweit zum größten staatlichen Halter von Goldbeständen, die einem Gegenwert von knapp 102 Milliarden US-Dollar entsprechen. Dazu kommen noch weitere Devisenreserven im Gegenwert von 417,8 Milliarden US-Dollar.

Um sich aus der Umklammerung der westlichen Sanktionen zu lösen, hat Russland bereits das System für den Transfer von Finanznachrichten (SPFS) geschaffen, um eine Alternative zum US-dominierten SWIFT-Zahlungssystem zu haben. Mit China laufen bereits Verhandlungen, um entsprechende Rubel- und Yuan-Finanzinstrumente zu entwickeln, die den währungsübergreifenden Handel fördern und die Risiken von Wechselkursschwankungen abmildern sollen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, trafen sich bereits im Juli die Vize-Finanzminister der Türkei und Russlands in Moskau, um eine türkische Teilnahme am SPFS-System zu besprechen. Nachdem sich Ankara für den Kauf des russischen S-400-Luftabwehrsystems entschieden hatte und sich davon auch durch Druck und Drohungen aus Washington nicht mehr abbringen ließ, sieht sich die Türkei ebenfalls mit der Gefahr von Sanktionen seitens der USA konfrontiert. Um sich auf mögliche Folgen vorzubereiten, besprach Vize-Finanzminister Bulent Aksu mit seinem russischen Amtskollegen Alexei Moisejew die Möglichkeiten einer Teilnahme am alternativen System in Russland.

Mehr zum Thema - Entdollarisierung: China und Russland wollen mehr Handel in Rubel und Yuan abwickeln

Auch der Verkauf des S-400-Systems fand bereits nicht mehr in US-Dollar statt, wie der russische Präsident Wladimir Putin im vergangenen November mitgeteilt hatte. Das war damals ein weiterer, wenngleich kleiner Schritt des Kremls, die Macht des US-Dollars zu beschneiden. Einen weit größeren Schritt verkündete nun der Energieriese Rosneft, der ebenfalls massiv von westlichen Sanktionen betroffen ist. Demnach sollen künftig sämtliche Ölverkäufe nur noch in Euro statt in US-Dollar abgewickelt werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Informationen an Händler meldet.

Die Vorbereitungen zur Umstellung der Ölverkäufe auf die EU-Währung laufen bereits seit vergangenem Jahr, als Rosneft ihre Kunden bereits darüber informierte, dass man in naher Zukunft die Ölgeschäfte in Euro abwickeln möchte.

Diese Umstellung hat durchaus Signalwirkung, da Rosneft allein immerhin 40 Prozent des russischen Erdöls fördert. Das Unternehmen ist zwar mehrheitlich in staatlicher Hand, doch auch andere russische Energieunternehmen haben bereits angedeutet, dass sie ihre Verkäufe durchaus in einer anderen Währung als dem US-Dollar tätigen würden. Wenn nun auch noch der andere staatliche Energieriese Gazprom nachzieht, könnte die bisher unbestrittene globale Leitwährung ernsthafte Blessuren erleiden, da ihre Glaubwürdigkeit weltweit bisher niemals ernsthaft in Zweifel gezogen werden konnte.  

Mittwoch

Russland baut Goldbestände weiter aus und überflügelt Saudi-Arabien bei Währungsreserven

Russland setzt den Trend fort, seine Wirtschaft vom US-Dollar abzukoppeln und auch zu diesem Zweck seine Goldvorräte kontinuierlich zu erhöhen. Inzwischen hält Russland die weltweit viertgrößten Währungsreserven und knapp ein Fünftel der globalen Goldbestände.

Russland hat seine Goldreserven im Juli weiter erhöht. Durch einen Zuwachs der Goldbestände um neun Tonnen stieg der Gesamtwert des von Russland gehaltenen Edelmetalls zum 1. August um 1,64 Prozent auf 92 Milliarden Euro (knapp 102 Milliarden US-Dollar).

Laut offiziellen Zahlen der Russischen Zentralbank (CBR) macht Gold inzwischen 19,6 Prozent der gesamten Reserven der Russischen Föderation aus. Insgesamt beläuft sich die Goldmenge auf mittlerweile 2.217,68 Tonnen, was 71,3 Millionen Unzen entspricht.

Mit neun Tonnen fiel der Anstieg im Juli vergleichsweise gering aus. Noch im Vormonat füllten sich die russischen Bestände um die doppelte Goldmenge. Dennoch zeigt es, dass Russland den Kurs der Ent-Dollarisierung seiner Wirtschaft fortsetzt und weiter auf Goldkäufe setzt, auch um US-Sanktionen zu umgehen.

Von Januar bis Juli kaufte die russische Regulierungsbehörde insgesamt 105,75 Tonnen des Edelmetalls in Form sogenannten Währungsgoldes. Dabei handelt es sich um physisches Gold, welches in besonders kleiner Form vorhanden ist und von Währungsbehörden wie beispielsweise Zentralbanken als Bestandteil der Währungsreserven gehalten wird. Es dient somit weniger dem Zweck einer profitablen Wertanlage, sondern als Mittel, um in Wirtschaftskrisen handlungsfähig zu bleiben.

Der größte Zuwachs der russischen Bestände in diesem Jahr erfolgte im Februar, als die Goldreserven der Nation um mehr als 31 Tonnen stiegen. Russlands Anteil an den internationalen Reserven wächst stetig seit dem Jahr 2007 und stieg im Juni von 19,35 auf 19,61 Prozent.

Russland rückt auf Platz 4 bei weltweiten Währungsreserven vor

Im vergangenen Jahr war Russland der weltweit größte Käufer von Gold und erwarb laut dem World Gold Council fast 275 Tonnen. Dabei handelte es sich um die größte Menge, die jemals in einem einzigen Jahr gekauft wurde.

Mit seinen Währungsreserven hat Russland jüngst Saudi-Arabien von Platz 4 im weltweiten Ranking abgelöst. Die russischen Reserven beliefen sich laut Zentralbank Mitte August auf 527,1 Milliarden US-Dollar.

Die drei Länder mit den größten Devisenreserven sind China, das über Reserven in Höhe von 3,1 Billionen US-Dollar verfügt, gefolgt von Japan mit rund 1,3 Billionen US-Dollar und der Schweiz, die Reserven in Höhe von circa 800 Milliarden US-Dollar hält.

Deutschland liegt knapp vor Mexiko auf dem 13. Platz und hält Reserven in Höhe von 187 Milliarden US-Dollar (Stand: Juni 2019).

Dienstag

Trotz Sanktionen: Russlands Vermögenswerte übertreffen Staatsschulden

Moskau baut seine Unabhängigkeit vom US-Dollar kontinuierlich aus. Dank der stetig wachsenden Gold- und Devisenreserven wurde die Verschuldungsquote Russlands zum ersten Mal seit dem Wirtschaftsniedergang durch westliche Sanktionen und den Ölmarktcrash von 2014 negativ. 

Zum 1. August belief sich die russische Staatsverschuldung (auf Föderal-, Landes- und Gemeindeebene) auf 16,2 Billionen Rubel (rund 247,3 Milliarden US-Dollar). Gleichzeitig beliefen sich die liquiden Mittel von Föderation, Regionen und außerbudgetären Fonds auf 17,6 Billionen (fast 268,8 Milliarden US-Dollar).

Das bedeutet, dass die russische Staatsverschuldung in der Summe niedriger ist als die Bestände des Landes, so die Berechnungen des russischen Business-Outlets RBK, die auf Zahlen der Zentralbank des Landes und des Finanzministeriums basieren. Dadurch könnte Russland in der Lage sein, Kredite, die sowohl von externen als auch von inländischen Gläubigern vergeben werden, vollständig abzudecken, indem es nur die von der russischen Zentralbank und den lokalen Geschäftsbanken gehaltenen staatlichen Einlagen verwendet.

Anfang dieses Jahres bestätigte der russische Präsident Wladimir Putin, dass die russischen Devisenreserven zum ersten Mal in der Geschichte des Landes vollständig die Auslandsschulden abdecken.

Russland erhöht ständig seine Goldvorräte und behält Gewinne ein, um seine Wirtschaft vom US-Dollar abzukoppeln. Moskau gelang es unter anderem auch, seine Abhängigkeit vom Öl deutlich zu verringern. Anfang dieses Monats erklärte der russische Minister für Wirtschaftsentwicklung Maxim Oreschkin:

Was in der russischen Makroökonomie von 2014 bis 2019 getan wurde, ist sicherlich etwas für die Geschichtsbücher.

Während große Reserven jedoch erheblich dazu beitragen, finanzielle Risiken für das Land abzuschwächen, können sie nach Ansicht von Analysten auch das Wirtschaftswachstum behindern. Während Russland im Jahr 2018 das höchste BIP-Wachstum der letzten sechs Jahre (2,3 Prozent) verzeichnete, schwächte sich die Wirtschaft bereits ab. Im zweiten Quartal 2019 war das BIP des Landes um 0,9 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In den ersten drei Monaten wuchs die russische Wirtschaft nur um 0,5 Prozent.

Montag

Der russische Bankensektor

Der russische Bankensektor wird von großen, staatlichen Banken mit den fünf ersten Banken beherrscht, die mehr als 50 % des Vermögens kontrollieren. Auf einmal gab es mehr als 3.000 kleine und regionale Banken, aber Wirtschaftsdruck, Regulierungsmaßnahmen und Zahlungsunfähigkeit haben zu bedeutender Verdichtung innerhalb des Sektors geführt. Staatliche Banken sind die primären Begünstigten der Anstrengungen der russischen Regierung gewesen, kurz - und langfristige Liquidität in den Markt einzuspritzen, um Wirtschaftsabschwünge 2009 und 2013-2015 zu lindern.

Russlands größte inländische Banken schließen Sberbank (kontrolliert von der Zentralbank) ein; Vtb Bank (staatlich, einschließlich Tochtergesellschaften VTB24, die VTB Capital und die Bank of Moscow); Gazprombank (Tochtergesellschaft von staatlicher Gazprom); Rosselkhozbank (staatliche landwirtschaftliche Bank); und Alfa Bank (Russlands größte private Geschäftsbank). Alle obengenannten staatlichen Banken (nicht einschließlich privater Alfa Bank) werden ins Büro der Auslandsanlagenkontrolle der US-Abteilung der mit der Ukraine bezogenen Sanktionsliste des Finanzministeriums eingeschlossen, die die Typen von Transaktionen beschränkt, in denen US-Unternehmen mit diesen Banken hereingehen können.

Die Sanktionen haben bedeutsam Zugang dieser Organisationen zu den US-Finanzmärkten beschränkt, weil Gesetzgebung im August 2017 das Verhalten dadurch verbietet
US-Personen oder Personen innerhalb der Vereinigten Staaten aller Transaktionen in, Bestimmung der Finanzierung für, und anderer Verkehr in der neuen Schuld von längeren als 14 Tage.

Russlands größte private Geschäftsbanken, zusätzlich zu Alfa Bank, schließen russische Standardbank, Moskauer Kreditbank, Bank St. Petersburg und Binbank ein.

Die größten europäischen und US-Investitionsbanken, die in Russland funktionieren, schließen Goldman Sachs, die Bank of America Merrill Lynch, JPMorgan, Barclay, Deutsche Bank und UBS ein. Im Mai 2019 hat Morgan Stanley Pläne bekannt gegeben, seine Investitionsbankgeschäfte in Russland durch den Q1 2020 zu begrenzen. Die größten in ausländischem Besitz kommerziellen Bankeninstitutionen in Russland schließen ein: Raiffeisen Bank (Österreich), UniCredit-Bank (Italien), Citibank (Vereinigte Staaten). HBSC (Vereinigtes Königreich). und Deutsche Bank (Deutschland). 2013 wurden neue Gesetze verordnet, ausländische Banken davon verbietend, Niederlassungen in Russland zu gründen, nur Tochtergesellschaften erlaubend, geschaffen zu werden.

Trotz Verbesserungen im Laufe der letzten mehreren Jahre entwickelt sich das russische Bankensystem noch im Treffen mit den Kapital- und Kreditbedürfnissen von einem Wachsen, dynamischerer Marktwirtschaft. Jedoch, während die von russischen Banken verfügbaren Bankdienstleistungen noch im Vergleich dazu beschränkt werden, was in den Vereinigten Staaten verfügbar ist, kann ein Unternehmen, das Geschäfte in Russland macht, auf eine dehnbare Reihe von grundlegenden von größeren Geschäftsbanken angebotenen Diensten zugreifen.

Die Zentralbank hat Betriebslizenzen von fast 300 Banken zurückgefordert, seitdem sie eine Bankenreinigung 2013 begonnen hat, verschiedene gesetzliche und regelnde Verletzungen zitierend. Während einzelne Anleger bis zu 1,4 Millionen Rubel bedeckt werden, erhalten Vereinigungen keine Versicherung auf Ablagerungen, in der Nähe vom Gesamtverlust von Fonds im Fall von einem Bankverschluss hinauslaufend. Hohe Zinssätze auf kommerziellen Darlehen stellen eine andere Herausforderung auf; jedoch hat die Zentralbank der Russischen Föderation bedeutsam ermäßigte Preise seit 2014. Derzeit sind Raten etwa 10-25 % von Geschäftsbanken und 5 %-9 % für staatsunterstützte Darlehen. Ehemalige Ausrüstung, Geschäftraten pachtend, ist etwa 10-19 %, konjunkturbedingt und Details einer Mietenabmachung.

Donnerstag

Deutsche Banken manövrieren in Washington, um Sanktionsrisiko von Russland zu mildern

Deutsche Banken bemühen sich, irgendwelche frischen US-Sanktionen gegen Russland abzustumpfen, so können sie vorhandenes Geschäft mit russischen Kunden gemäß einer inneren von einer Finanzindustrieinteressengruppe bereiten Anweisungszeitung fortführen.

Das Risiko von neuen Beschränkungen, Geschäfte mit Russland zu machen, ist gestiegen, seitdem die Demokratische Partei über das US-Repräsentantenhaus Kontrolle gewonnen hat. Neue antimoskauer Maßnahmen konnten Finanzierung für eine Milliardendollargas-Pipeline zwischen Deutschland und Russland gefährden.

Als Antwort haben Verleiher in Europas größter Wirtschaft ratcheted ihre Lobbyismusanstrengungen mit US-Gesetzgebern und Staatsangestellten, warnend, dass aktuelle Vorschläge, russische Hauptbanken zu sanktionieren, so mitteilsam sein würden, dass sie globale Märkte stören konnten.

“In ihrer aktuellen Form würden die vorgeschlagenen Rechnungen nicht mehr gerade auf den russischen Präsidenten und die Oligarchen mit nahen Verbindungen zu Putin zielen, aber würden ein Embargo gegen die Russische Föderation”, gemäß einem Extrakt aus dem von der Vereinigung von deutschen Banken bereiten Dokument effektiv legen.

“Internationale Finanzinstitute, die bereits in Russland funktionieren, würden neuen Sanktionen mit massiven Geschäfts- und Gehorsamherausforderungen gegenüberstehen.”

Das dreiseitige Papier fordert auf, dass Ausnahmen gemacht werden, der “deutschen Banken und Unternehmen erlauben würde, Geschäft zu vollenden, das leicht nicht abgewickelt werden kann”.

Das Dokument, datiert am 3. Dez 2018, entwirft Stichpunkte für Bankiers, um mit US-Beamten zu erheben. Es widerspiegelt die Einigkeitsansicht von der Vereinigung, die 180 Banken, einschließlich Deutscher Bank, Commerzbank und ausländischer Verleiher mit Einheiten in Deutschland wie Italiens UniCredit vertritt.

Die Nord Stream ($ 10,78 Milliarden) von 9,5 Milliarden Euro 2 Projekt, das sich bemüht, Benzin von Russland direkt nach Deutschland unter der Ostsee zu leiten, wird im Dokument nicht erwähnt, aber seine Zukunft liegt im Mittelpunkt des erneuerten Lobbyismusstoßes.

“Nord Stream ist der Elefant im Zimmer”, hat eine Person mit dem direkten Sachkenntnis gesagt.

Das Rohrleitungsprojekt, das Mehrheit ist, die vom russischen Energieriesen Gazprom besessen ist, plant, Verleiher in diesem Jahr zu klopfen, ein Sprecher für Nord Stream 2 hat Reuters erzählt. Er hat sich über das Risiko von neuen Sanktionen nicht geäußert.

Russisches News agency TASS hat zitiert Nord Stream 2 finanzieren Chef Paul Corcoran, der es sagt, war in Diskussionen mit Exportkreditauskunfteien und hat rund 6 Milliarden Euro erheben wollen.

Aber Verleiher werden mit keinen US-Sanktionen in Konflikt geraten wollen.

Deutsche Unternehmen kommen bereits unter dem Druck, um sich von der Nord Stream zu distanzieren. Der US-Präsident Donald Trump hat gesagt, dass die Rohrleitung Deutschland „Gefangenen“ nach Russland und im letzten Monat machen wird, hat der US-Botschafter nach Deutschland einen Brief an Unternehmen gesandt, die an der Nord Stream beteiligt sind, die warnt, dass sie Sanktionen gegenüberstehen konnten, wenn sie damit stecken.

Gazprom hat einen Kommentar abgelehnt.

EINE ABPRALLENWIRKUNG

Im letzten Monat hat Deutschlands Außenminister Heiko Maas Unternehmen gesagt, dass seine Regierung versuchen würde, sie vor potenziell “massivem Nebenschaden” zu schützen, wenn Washington weitere Beschränkungen Russlands auferlegt.

Fast fünf Jahre der Vereinigten Staaten und europäischen Sanktionen, verhängt nach Russlands Annexion 2014 der Krim, haben bereits Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland beschädigt.

Der Handel zwischen den zwei Ländern kostete 57 Milliarden Euro in den ersten 11 Monaten des letzten Jahres mehr als Deutschlands Handel mit Japan und verbundenem Kanada, aber ein Weg von 71 Milliarden Euro, die in derselben Periode von 2013, dem Jahr vor einer Welle von Sanktionen registriert sind, wurde eingeführt.

Deutsche Banken sind noch unter den am meisten ausgestellten internationalen Verleihern nach Russland mit hervorragenden Ansprüchen von fast $ 7 Milliarden im dritten Quartal von 2018 gemäß Zahlen von der Bank für Internationale Ansiedlungen, aber das ist weniger als ein Drittel von $ 22,5 Milliarden, die für dieselbe Periode 2013 registriert sind.

Wie man erwartet, bewegt sich der kürzlich gewählte US-Kongress schnell, um neue Sanktionen gegen Moskau zu bringen.

Der republikanische Senator Lindsey Graham hat eine Rechnung eingeführt im August hat die “Verteidigende amerikanische Sicherheit aus dem Kremlaggressionsgesetz” genannt, das Sanktionen gegen große russische Banken und den Energiesektor des Landes vorschlägt.

Der Versuch der deutschen Bankiers, solche Bewegungen zu mäßigen, kommt in einer feinen Zeit für den größten Verleiher des Landes, Deutsche Bank. Es steht erneuerter genauer Untersuchung durch den Kongress über seinen prominentesten Kunden – Präsidenten Donald Trump – und seinen eigenen vorigen Verkehr mit Russland gegenüber.

Deutsche hat auf seiner Rolle in jedem Lobbyismus einen Kommentar abgelehnt

Martin Zielke, der Geschäftsführer von Commerzbank, Deutschlands zweitgrößter verzeichneter Bank, hat sich mit Finanzministeriumsbeamten und Mitgliedern des Kongresses in letzten Monaten getroffen, um für Milde gemäß zwei Washingtoner Quellen zu argumentieren.

Commerzbank hat einen Kommentar abgelehnt. Sowohl es als auch Deutsche Bank haben Tochtergesellschaften in Russland mit einer vereinigten Belegschaft von mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Wie man erwartet, werden weitere Gesuche von deutschen Spitzenbankmanagern im Vorfeld vom April gemacht, wenn sich Finanzbeamte und Bankiers für die jährliche Frühlingssitzung des International Währungsfonds IWF und der Weltbank in Washington DC versammeln.

Senator Chris Van Hollen hat Reuters in einem Telefoninterview gesagt, dass er geplant hat, eine russische Sanktionsrechnung in den kommenden Monaten, oder noch eher wiedereinzuführen.

Der Demokrat, der in dieser Woche nach einer Senatsuntersuchung von Behauptungen der Geldwäsche verlangt hat, die mit Deutscher Bank verbunden ist, hat gesagt, dass Sanktionen entworfen werden sollten, um “auf das Ausmaß möglich, jedes Abprallen auf Europäischen Banken und anderen” zu beschränken.

“Jedoch ist es gewöhnlich dabei, einen radioaktiven Niederschlag und einige Rückschläge für Europäische Banken zu geben vorausgesetzt, dass es diese Beziehungen gibt”, hat er gesagt.

Dienstag

Russlands Spitzenbanken planen vorläufige Sanktionen workaround

Russische Hauptbanken arbeiten an Plänen, einander zu helfen, mindestens Kurzzeitzugang zum globalen Finanzsystem zu behalten, falls sie von frischen US-Sanktionen betroffen werden, haben mit der Sache vertraute Quellen Reuters erzählt.

Sberbank, Vtb, untersuchen Gazprombank und andere, wie sie einander mit dem Zugang zu US-Dollars oder anderen Hauptfremdwährungen versorgen können, indem sie so genannte entsprechende Rechnungen verwenden, haben die Quellen gesagt.

Bankzugriffsfinanzdienstleistungen in verschiedenen Rechtsprechungen und erbringen grenzüberschreitende Zahlungsleistungen Kunden in verschiedenen Währungen durch entsprechende Bankenbeziehungen.

Das neue Schema, das Banken angefangen haben, mit Russlands Finanzministerium und der Zentralbank im letzten Jahr zu entwerfen, würde kaum unbestimmt arbeiten, aber konnte helfen, eine Panik zu vermeiden, wenn eine oder mehrere große Banken von Dollartransaktionen abgeschnitten werden.

US-Gesetzgeber im letzten Jahr haben eine Sanktionsrechnung entworfen, die vorgehabt hat, einige von Russlands Spitzenbanken vom US-Dollarsystem abzuschneiden, Sberbank, Vtb, Gazprombank, russische Landwirtschaftsbank, Promsvyazbank, VEB und die Bank of Moscow erwähnend.

Das ist nicht in Kraft getreten, und kürzlich wurde ein anderer vorgeschlagen, ohne irgendwelche spezifischen Banken zu erwähnen.

Aber russische Banken fürchten noch, dass sie unter Sanktionen kommen konnten, und so haben begonnen, einen Notfallplan zu entwerfen.

“Jede wichtige Bank hat nach und nach Plan darauf, was in einer gegebenen Situation getan werden sollte. Der erste Monat wird tagtäglich, wenn nicht Stunde vor der Stunde dargelegt”, hat ein älterer Finanzbeamter gesagt.

Die Zentralbank und Gazprombank haben einen Kommentar abgelehnt. Das Finanzministerium, Sberbank, Vtb, Promsvyazbank, VEB und die russische Landwirtschaftsbank haben Bitten um die Anmerkung nicht geantwortet.

Die zwei größten Bedrohungen gegen den Bankensektor in Russland werden vom SWIFT-Bankverkehrsnachrichtenübermittlungssystem abgeschnitten und Zugang zur Fremdwährung verlieren, die sie gewöhnlich von US-Banken über entsprechende Rechnungen bekommen.

Im Falle des schließet aus SWIFT hat Russland bereits sein eigenes System, das es befördert.

Und für Fremdwährungen gibt es mehrere Optionen, haben die Quellen gesagt, die einen hohen Staatsbankier, einen gut gelegten Industriebeamten, einen Manager mit einer großen Bank und eine Person in einer ausländischen Bank einschließen.

VORLÄUFIGE ÜBLE LAGE

Die Hauptauswahl verlässt sich auf mindestens eine russische Hauptbank, die Sanktionen vermeidet und im Stande ist, Zugang zu Fremdwährungen über entsprechende Rechnungen mit überseeischen Hauptbanken zu behalten.

Andere russische Banken würden sich dann niederlassen oder vorhandene entsprechende Rechnungen mit dieser Bank befördern, um Währung ringsherum auszuwechseln.

Öffentlich verfügbare Dokumente zeigen, dass Vtb entsprechende Rechnungen mit Sberbank und VEB hat, während russische Landwirtschaftsbank Rechnungen mit VEB, Vtb, Gazprombank, Sberbank und mehreren anderen russischen Banken hat.

VEB hat solche Rechnungen mit Sberbank und Gazprombank.

Sberbank, Vtb, VEB, Gazprombank und russische Landwirtschaftsbank haben entsprechende Rechnungen mit der Zentralbank ebenso.

Jedoch wird der Hauptteil dieser Rechnungen in Rubeln, mit nur einer Hand voll in US-Dollars und Euro bezeichnet.

“Das würde (sie) erlauben, die Dollars zwischen sich zu bewegen, eine entsprechende Rechnung umgehend”, hat die Quelle an einer ausländischen Bank gesagt, hinzufügend, dass in der Größenordnung von der Unterstützung, um zu arbeiten, eine Bank in der Kette eine US-Dollarkorrespondentenrechnung mit einer US-Bank würde haben müssen, weil es noch eine Notwendigkeit geben würde, Außenansiedlungen zu machen, eine Brücke nötig machend.

Entsprechende Rechnungen würden Verfolgenwährungsübertragungen zwischen den Banken komplizieren, sie härter für überseeische Behörden machend, fleckig zu werden, ein ehemaliger Zentralbankenbeamter hat gesagt.

Solch eine Vereinbarung würde eine „Notlösung“ vertreten, die seit drei oder vier Monaten dauern und die Bankzeit kaufen könnte, um eine Alternative zu finden, während sie auch Kunden beruhigt hat.

Und eine Spitze in Währungstransaktionen durch die Banken, die nicht sanktioniert worden waren und sich mit der Auslandskorrespondentenbank befassten, würde wahrscheinlich Verdacht aufwecken.

Andere Optionen schließen die Zentralbankenversorgung Forex-Währung zu einer ‘sauberen Bank’ ein, die es dann der Reihe nach Gleichen über entsprechende Rechnungen verteilen würde, haben Quellen gesagt.

Wechselweise konnte eine sanktionierte Bank entsprechende Rechnungen direkt mit der Zentralbank verwenden, obwohl das das Risiko der Zentralbank erheben würde, die selbst mit Sanktionen und deshalb wird schlägt, unwahrscheinlich ist, haben die Quellen gesagt.